Die Zukunft von Google+ ?

Posted by | Posted in | Posted on 5.7.11

Das die ersten Eindrücke von Googles neuem Sozialem Netzwerk durch die Bank weg positiv ausfallen liegt meiner Meinung nur daran, dass zu einem wir Nerds zur Zeit das Netz bevölkern und zum anderem, dass es noch keine API gibt. Stelle ich mir vor, wenn dazu noch die Normalos mit ihren Gameinvites und dazugehörigen Skillrasnkings, mit ihren was brauch ich heute, Lovemeter, Glücksnuss, Horoskop, New Girlfriend, % Happy Today den Stream fluten, würde sicherlich einiges an Beifall verstummen.
Klar man hat Circles und man kann die Nerver einfach ausblenden, doch sind jedenfalls bei mir ca 90% von denen meine real life Freunde. Ich habe keine Lust darauf endlos den Friendstream runter zu scrollen um zu erfahren das doch keiner was wichtiges zu sagen hat. Oder doch? Es könnte ja sein, das der eine oder andere ja heute Abend was unternehmen will. Also bin ich doch irgendwie gezwungen mich dem Desaster hin zu geben. Mich graust es vor dem Tag wo Google sein Netzwerk für alle öffnet.
Mein Wunsch währe wenn Google Spiele und die ganzen Spam-Apps nicht einführen würde. Währe es nicht toll, wenn Google+ das bleibt was es jetzt ist, eine Shareplattform? Wenn Leute unbedingt Spielen wollen und sich mit belanglosen Apps bewerfen müssen können die das doch auf Facebook tun. Dazu braucht man kein neues Netzwerk. Je nach dem welche Interessen Google verfolgt, wird es sich entwickeln. Ich hoffe nur, Google hat von Facebook gelernt und macht aus seinem neuen Netzwerk keinen "Polenmarkt".

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten :D

Warum Mama jetzt nicht so an Google+ interessiert sein wird und das auch sehr gut so ist.

Posted by | Posted in | Posted on 1.7.11

Lesebefehl !!!

Der folgende Text der mir über google+ reingeflattert kam ist so was von auf den Punkt gebracht wieso ich MeinVZ bald adieu sage. Inhaltlich bezieht sich dies zwar auf facebook, trifft aber besser auf MeinVZ zu.


Ich habe mehrere, streng getrennte Konten bei Facebook, dort wird das unterschiedliche Klientel sehr deutlich.
Beispielsweise einen Klarnamenaccount mit früherem Wohnort ohne weitere Daten für frühere Freunde und nahe Bekannte / Kumpel aus der Jugendzeit usw. Die Zeitleiste ist vollgemüllt mit irgendwelchem SPAM von Facebook-Spielen, Neuigkeiten wie der Statusnachricht "mir ist langweilig", Berichten von der letzten Sauf-/Party-/Poppnacht, Fotos von sich und evtl. nichtssagenden Urlaubsfotos, Geschreibsel über Hass auf den Ex, ihrem Liebeskummer und noch egozentrischerem Kram. Geht es mal um Medien, beinhaltet das üblich sowas wie DSDS.
Oder wie sie jammern ständig soviel Stress im Beruf zu haben, den sie gleichzeitig damit erzeugen und zu kompensieren versuchen, indem sie ständig auf der Hatz sind neue und noch mehr Schuhe zu kaufen in denen sie nicht gehen können, mit dem Auto zu protzen und auf dem Boden herum zu krabbeln, damit sie mit der Zahnbürste auch ja jede Ritze der Alufelge blankschrubben können.
Leute, die selbst über "Urlaubsstress" jammern, den sie sich selbst mit ihrer Dogmatik und dem Stock im Arsch erzeugen. In meiner Jugendzeit, als ich mit diesen Leuten zu tun hatte, waren die und ich noch anders. Und manche haben sich weiterentwickelt, andere..äh..naja. :-| Leute, deren Gruppen und Seiten im Profil aus "addicted by _Suff_" besteht, teilweise Leute die sogar dutzender "Fan" von Facebook-Propagandaseiten von Fressindustriekonzernen sind. Bisher habe ich keinen Drang danach, deren "Inhalte" lesen zu wollen.
Und nein, mich interessiert es auch nicht, dass jemand am Morgen Hunger hat und dies schreibt, drei Minuten später schreibt, er würde nun zum Bäcker fahren, acht minuten später über Foursquare spamt, dass er jetzt beim Bäcker ist und zehn Minuten später berichtet, dass er jetzt frühstückt und es lecker schmeckt und vielleicht gar ein Foto von seinem 0815-Brötchen mit Belag hochlädt.
Und fast hätte ich die Leute vergessen, die einem ASCII-Würmer, Herzchen, Blumen oder Kettenbriefe in die Kommentare auf der eigenen Nutzerseite klatschen. Seit einiger Zeit sind diese nun dazu übergegangen, dies durch Facebook-"Anwendungen" zu ersetzen, wodurch diesen Programmbetreibern üblich der Zugang zu allen Daten ermöglicht wird, die man diesen "Freunden" freigegeben hat - und die werden sie nutzen missbrauchen! Glücklicherweise "muss" man sich dem nicht anschließen, aber man sollte auch nicht verkennen, dass der gesellschaftliche Druck sich öffentlich auf solchen Seiten und mit solchen Leuten herumzutreiben steigt.

Der klassische pseudonymisierte und anonyme Nutzer des Internets, der sich einfach nur Informationen einholt und weitergibt ohne den Drang zur Selbstdarstellung, wird immer mehr zu verhindern versucht - aber das wird leider auch mit Google+ nicht anders. Hoffentlich besteht hier aber (noch) die Möglichkeit, nicht nur Netzrauschen mit Datenmüll zu erzeugen.

Gestern dachte ich bereits, dass es toll wäre, wenn man sich relativ frei andere Nutzer anzeigen lassen könnte, die in bestimmten Abschnitten Mitglied wurden. Beispielsweise die ersten 50.000 deutschen Mitglieder, Leute die sich in der selben Woche registrierten oder ähnliches (sofern sie diese Daten freigeben).