Machterhalt der "Volksparteien"

Posted by | Posted in , , , | Posted on 5.10.09

Wenn´s darum geht an der Macht zu bleiben, wie wirkt sich das auf die Demokratie aus?

Wir alle wissen, dass unsere Volksparteien von Lobbyisten untergraben sind. Nehmen wir zum Beispiel die Tabakindustrie, warum wurden Zigaretten noch nicht verboten? Oder Marihuana, einer der harmlosesten Betäubungsmittel im vergleich zu Alkohol und Tabak ist immer noch Illegal. Letztens kam Star Wars Episode III, der Film beschreibt sehr anschaulich, wie sich bedingungsloser Machterhalt auswirken kann.

Star Wars Episode III Script:

Was meinst du?
Was ist, wenn die Demokratie, der wir zu dienen glauben, gar nicht mehr existiert?
Und die Republik eben zu jenem Bösen geworden ist, das wir bekämpfen wollen?
Padmé, ich kann das nicht glauben. Du klingst wie eine Separatistin!
Diesen Krieg gibt es nur, weil niemand mehr zuhört.
Du stehst jetzt dem Kanzler näher als jeder andere.
Bitte ihn, die Kämpfe einzustellen und die Verhandlungen wieder aufzunehmen.
Das kannst du nicht von mir verlangen.
Stell einen Antrag an den Senat, der ist für solche Angelegenheiten zuständig.
- Was hast du? - Nichts. 

Hitler hat es auch schon einmal auf ähnliche weise demonstriert. Die Kirche meinte im Mittelalter, je dümmer unsere Gläubigen, desto mächtiger sind wir. Ist unser Staat noch Demokratisch, wenn eine Petition mit über 130000 Stimmen ignoriert wird? Was ich mehr und mehr spühre ist, dass Wir die Netzgeneration merklich stärker diskriminiert werden. Freier Informationsfluß soll eingedämmt und Überwachung ausgebaut werden.:

Quelle: Zeit Online

Überwachung

Indect – der Traum der EU vom Polizeistaat

Ein Forschungsprojekt soll Wege finden, Informationen aus dem Netz, aus Datenbanken und von Überwachungskameras zu verbinden – zu einem automatischen Bevölkerungsscanner.



Eine Nation unter Beobachtung, so ungefähr ließe sich die Inschrift übersetzen, die der Künstler Banksy als Kritik an der massiven Videoüberwachung in London hinterlassen hat
Die Europäische Union finanziert seit Jahresbeginn ein Forschungsprojekt, das all die bestehenden Überwachungstechnologien zu einem Instrument verbinden soll. "Indect" soll es möglich machen, dass alles gesehen und alles verfolgt werden kann. Insgsamt 14,86 Millionen Euro lässt sich die EU das auf fünf Jahre angelegte Projekt kosten.
Auf deutscher Seite arbeiten daran mit die Bergische Universität Wuppertal, die Innotec Data Gmbh & Co KG und eine Firma namens...

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