Die Piratenpartei mit 13 Prozent im Bundestag

Posted by | Posted in , , , | Posted on 27.9.09

Quelle: Firmenpresse

In den letzten Stunden Tag vor der Bundestagswahl zeichnet sich in der neueste Forsa-Umfrage eine kleine Sensation ab. Die Piratenpartei ist der große Gewinner.

Die Piratenpartei mit 13 Prozent im Bundestag gewählt
(firmenpresse) - In den letzten Stunden Tag vor der Bundestagswahl zeichnet sich in der neueste Forsa-Umfrage eine kleine Sensation ab. Die Piratenpartei ist der große Gewinner.
Weder Schwarz-Gelb noch Rot-Rot-Grün werden nach aktuellem Stand vom 26.09.09 eine Mehrheit schaffen.
Die SPD kommt mit nur rund 19 Prozent auf ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl, die CDU auf 21 Prozent. Der Wahlkampf geht unterdessen in den Endspurt und Bundespräsident Horst Köhler fordert die Bürger auf, wählen zu gehen.
Großer Gewinner der diesjährigen Wahl ist die Piratenpartei.
Die ebablierten Parteien gehen hingegen auch als klare Verlierer des Wahlkampfs im Web hervor. Kurz vor der Wahl zum deutschen Bundestag hat auch die Social-Media-Beratung Brain Injection zusammen mit der Cologne Business School die Wahrnehmung der sechs antretenden Parteien auf den sechs wichtigsten Social Networks und auf vier Online-Videoportalen unter die Lupe genommen und dabei die Union als Schlusslicht ermittelt.
Die Piratenpartei, die mit Bürgerrechte und Bildung enorm punktet, kam dabei auf 36 Prozent. Als Grund wird die Poltikverdrossenheit und die Sehnsucht nach einem gerechten Staat gesehen.
Die Bundesrepublik Deutschland ist eine parlamentarische Demokratie. Alle vier Jahre wird ein neuer Bundestag gewählt.
Ein Großteil der Wähler welche die Piratenpartei wählen sind ehemalige Nichtwähler: Menschen mit einem hohem Bildungsabschluss.
Unter Berücksichtigung der Wegfallquote der zweitstimmen käme die Piratenpartei zur Zeit auf 13 Prozent und hätte damit die 5 Prozenthürde geschafft.
Laut der Forsa-Umfrage wäre dies das mit Abstand beste Ergebnis einer neu zugelassenen Partei aber das schlechteste SPD-Ergebnis seit der ersten Bundestagswahl 1949. Der bisherige Tiefstand lag bei 28,8 Prozent bei der Bundestagswahl 1953.
Die Union käme laut Forsa bei 21 Prozent zusammen mit der FDP, der 4 Prozent bescheinigt werden, auf 25 Prozent der Stimmen - ein Gleichstand mit den drei übrigen Bundestags-Parteien SPD, Grüne und Linke. Viele Experten erwarten daher, dass es im Bundestag eine größere Zahl an Überhangmandaten in den Wahlkreisen gibt und die Piratenpartei möglichweise von der CDU, SPD und FDP zu Gesprächen eingeladen werden.

Die Union käme laut Forsa bei 21 Prozent zusammen mit der FDP, der 4 Prozent bescheinigt werden, auf 25 Prozent der Stimmen - ein Gleichstand mit den drei übrigen Bundestags-Parteien SPD, Grüne und Linke. Viele Experten erwarten daher, dass es im Bundestag eine größere Zahl an Überhangmandaten in den Wahlkreisen gibt und die Piratenpartei möglichweise von der CDU, SPD und FDP zu Gesprächen eingeladen werden.
Ich bezweifle, dass die Zahlen realistisch sind.


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